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Mount St. Elias

16. Dezember 2009 | Keine Kommentare | Kategorie Archiv

Seit 2003 hat der österreichische Skialpinist Axel Naglich (41) eine Vision: die Befahrung des gnadenlosen Mount St. Elias mit Ski. 5.489 Höhenmeter und 25 Kilometer vom Gipfel bis auf Meereshöhe – Zahlen, die ob der körperlichen und mentalen Herausforderung dieser Expedition absolut in den Hintergrund treten. Die archaische Eiswüste des höchsten Küstengebirges der Welt, das St. Elias Massiv, gilt als einer der entlegensten und niederschlagreichsten Plätze Alaskas. Rasant wechselnde Wetterbedingungen, permanente Felssturz- und Lawinengefahr, tagelange Schneestürme und großteils unbekanntes Terrain verlangen nach lebenswichtigen Entscheidungen in Sekundenbruchteilen. Extremsituationen, die nur gemeistert werden können, wenn die Ratio ausgeschaltet wird. Erst dann ist der Mensch zu Außergewöhnlichem fähig. Als das Trio mit Axel Naglich, Peter Ressmann (44) und Jon Johnston (33) und einem Filmteam im Mai 2007 nach Alaska aufbricht, weiß dieses Team noch nicht, dass es das erste seit der letzten Tragödie auf diesem Berg vor fünf Jahren sein wird, das es auf den Gipfel schafft. Zwei Menschen kamen damals ums Leben, der Weg zum Gipfel führt die österreichisch-amerikanische Expedition an deren eisigem Grab vorbei. Einschüchternde Fakten, die eine weitere psychische Barriere für jeden neuen Versuch bedeuten

Nation: 2007
Laufzeit: 101 Minuten

Prädikat: sehenswert
ab 10

Regie: Gerald Salmina

Schauspieler: Axel Naglich, Peter Ressmann, Jon Johnston, Paul Claus, Steven Siig

Drehbuch: Gerald Salmina

Verleih: BUENA VISTA



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