Öffnungszeiten

 Täglich 30 Minuten vor der ersten Vorstellung geöffnet.

Preise

Saal 1 / Saal 2

Saal 3 / Saal 4

Reihe 1 – 2 € 6,50 Reihe 1 € 6,50
Reihe 3 – 11 € 9,00 Reihe 2 – 7 € 9,00

Einheitspreise

Kinomontag / Kinodienstag ab € 6,50
Filmclub Monokel ab € 6,50
Kinderkarte ab € 6,50

Aufzahlung

für 3D Erwachsene € 2,00 für 3D Kinder € 1,50
Bei Premieren, Feiertagen und Überlängen gelten erhöhte Eintrittspreise.

Jugendschutz und Ausweispflicht

In Tirol dürfen Kinder in Begleitung einer erwachsenen Aufsichtsperson die Altersfreigabe eines Films um drei Jahre unterschreiten, sofern es sich nicht um Filme handelt, für die Jugendverbot (Altersfreigabe ab 16 Jahren) gilt!

An sich muss ein Österreicher keinen Ausweis bei sich haben, im Zweifelsfall bist du allerdings verpflichtet mit einem Lichtbildausweis (Schülerausweis, Jugendcard, Reisepass etc.) dein Alter nachzuweisen. Das gilt vor allem am Abend und in der Nacht, in Lokalen, im Kino aber auch gegenüber der Polizei.

Kinoprogramm und Reservierungen

Programmänderungen behalten wir uns vor! Bitte informieren sie sich rechzeitig (z.B. vor ihrer Anreise) telefonisch ob ihre Kinovorstellung ausfällt oder zeitlich verschoben wurde!

Bitte holen sie ihre Kinotickets spätestens 15 Minuten vor ihrer Kinovorstellung ab! Ihre Reservierung könnte ansonsten bei grösseren Besucherandrang oder bei Nichtabholung storniert und an andere Personen weitergegeben werden!

HINWEIS: Unser reguläres Kinoprogramm wird wöchentlich neu erstellt und immer am Dienstag Abend für die folgende Kinowoche (Freitag bis Donnerstag) online gestellt!

Daten und Fakten über unser Kino

Vier Kinosäle, 600 Sitzplätze, 200 m² Leinwandfläche, ein Café, ein Restaurant, vier Geschäfte – das Raumprogramm eines städtischen Kinozentrums ist hier nicht in eine durch cineastische Weltflucht gerechtfertigte, die Aussenwelt negierende Box gepackt, sondern will am “normalen Leben” sichtlich teilhaben und den Marktplatz von Lienz um einen positiven städtebaulichen Beitrag bereichern. Das zwischen Hotel, barocker Kirche und Bundesoberstufenrealgymnasium gesetzte Gebäude wurde – um auf jede Platzseite spezifisch reagieren zu können – in eine Collage einzelner Bauteile aufgelöst, die mit den Gegebenheiten des Ortes (dazu gehören auch ein alter Kastanienbaum oder die zum Platz weisenden Geschäfte) einen differenzierten Stadtraum bilden.

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Eine breite Treppe dient somit nicht nur der Erschließung des erhöhten Foyers, sondern auch als dem Platz zugewandte öffentliche Sitztribüne. Das Foyer mit Café-Terrasse öffnet sich als eine zusätzliche Platzetage zur Umgebung, das auskragende Dach zieht eine signifikante Horizontale zwischen die beiden vertikalen Dominanten (Kirchturm und Hotel) und begrenzt die Kubatur, ohne eine wirkliche Fassade zu bilden. Das skulptural geformte, in der Geometrie auf die Strukturen des Bauplatzes abgestimmte Vordach (Holzkonstruktion mit holz-verschalter Untersicht) wölbt sich leicht nach oben, um über Foyer und Terrasse eine einladende Geste zu setzen.

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Eine naturgemäß kommerziell ausgerichtete Bauaufgabe wurde hier an einem sensiblen, weil vielschichtigen Standort mit großer städtebaulicher Umsicht umgesetzt. Das Thema “Verweilen auf dem Marktplatz” hat nicht nur für Kinogänger, sondern für alle Platz-Passanten eine neue Qualität erhalten. (Gabriele Kaiser nach einem Text der Architekten, 12.07.2002).

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Die vier Kinosäle (die beiden kleineren davon sind unterirdisch angelegt) werden über einen Lichtreichen inneren Treppenweg erschlossen, der das Durchwandern des Gebäudes zum räumlichen Erlebnis steigert und die strukturelle Offenheit des Gebäudes verdeutlicht. Weiters werden die Filme mit neuester Digitaltechnik (Bild und Ton) projizier und beschallt, was für den Kinobesucher ein echter Seh- und Hörgenuss ist.